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Risikoverhalten von Kontaktlinsenträger

In einer Studie des amerikanischen Gesundheitsministeriums, veröffentlicht im August 2017, wurde das Risikoverhalten von jugendlichen, heranwachsenden und erwachsenen Kontaktlinsenträger/-innen untersucht.Das ist ein Alt-tagKontaktlinsenträger in den USA:
3,6 Millionen Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren,
7,5 Millionen Heranwachsende im Alter zwischen 18-24 Jahren,
33,9 Millionen Ältere
Die überwältigende Mehrheit (ca. 90%) trägt weiche Kontaktlinsen.

Hauptrisikoverhalten:

Jugendliche:
40% nahmen keine regelmäßigen augenärztlichen Kontrollen wahr
25% benutzten Kontaktlinsen und Behälter länger als empfohlen

Heranwachsende:
50% benutzen ihre Linsen länger als empfohlen
35% wechselten die Kontaktlinsenbehälter nicht regelmäßig
In dieser Gruppe war auch die Bereitschaft, die Aufbewahrungsflüssigkeit nicht regelmäßig komplett zu erneuern oder Wasser zum Abspülen und Aufbewahren zu benutzen, am höchsten.

Einkaufsquelle

Gefragt wurde, wo die Kontaktlinsen gekauft werden (Fachgeschäft, Ladengeschäft, Internet – hierbei waren Mehrfachnennungen möglich). Zwei Drittel aller Altersgruppen antworteten, dass sie ein Fachgeschäft aufsuchen. Die Gruppe derjenigen, die ihre Linsen im Internet bestellten, war bei den Heranwachsenden am größten (ca. jeder fünfte).

Hauptrisikogruppe

Bei dem geschilderten Risikoverhalten wundert es nicht, dass die Gruppe der Heranwachsenden am häufigsten einen Augenarzt wegen Problemen aufsuchen musste (durchschnittlich jeder neunte bis zehnte der Befragten).

(Quelle: https://www.cdc.gov )

Innovative Kontaktlinsenreinigung

 

Reinigung mit Licht

Wissenschaftler der Universität Ulm haben ein neuartiges Verfahren zur Reinigung von Kontaktlinsen entwickelt. Die Reinigung erfolgt mit sichtbarem violetten Licht. Dazu werden im Kontaktlinsenbehälter kleine, leistungsstarke LED-Lämpchen angebracht.

Das verwendete Licht tötet krank machende Keime an der Kontaktlinse ab. Pflegemittel mit chemischen Zusätzen sind dann nicht mehr erforderlich. Kontaktlinsenträger, die aggressive Stoffe in den Pflegemitteln nicht oder schlecht vertragen, können dann aufatmen!

Für die neue Methode ist ein Patent angemeldet.

Hoffen auf Zulassung und start-up

Sobald die Neuentwicklung das Verfahren für die Zulassung von Medizinprodukten erfolgreich durchlaufen hat, steht einer breiten Anwendung nichts mehr im Weg!

Die Wissenschaftler hoffen, das Produkt mit Hilfe eines start-up auf den Markt zu bringen.

www://innovations-report.de